Unsere Schule
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Unsere neue Schulleiterin, Frau Wessel, stellt sich vor

Was hat Sie dazu bewogen, an unsere Schule zu gehen?

Mir hat vor allem die Vielfalt des Angebotes gefallen, das ist eine große Schule mit gesellschaftlichen, naturwissenschaftlichen und vor allem auch musisch/künstlerischen Bereichen. Aber auch die Möglichkeiten des Gebäudes und Geländes der Schule haben mich interessiert. Ich war vorher auf einer Stadtschule, daher sind so viele Grünflächen neu für mich. Außerdem kannte ich Leute aus der Umgebung, von denen ich nur Positives über die Schule gehört habe, das hat mir bei der Entscheidung geholfen.

 

Was haben Sie sich als erstes gedacht, als Sie unsere Schule betreten haben? Was hat Ihnen gefallen und was nicht?

Mir hat die angenehme Atmosphäre von Anfang an sehr gut gefallen. Man sieht natürlich, dass es so einige Dinge gibt, die verändert werden müssen. Ich sehe es aber positiv, dass schon vieles unternommen worden oder im Gange ist.

 

Haben Sie schon konkrete Pläne, was Sie an unserer Schule verändern wollen?

Ich habe noch keine genauen Pläne, allerdings habe ich vor, alle Beteiligten mit ins Boot zu holen, wenn es darum geht, Entscheidungen zu treffen. Als Nächstes steht ja die Innensanierung der Schule auf dem Programm, zudem habe ich vor, das vielfältige Angebot zu bewahren und eventuell zu erweitern.

Wie sah Ihre berufliche Vergangenheit aus?

Zuvor war ich 18 Jahre an einer Schule in Krefeld, dort habe ich als Oberstufenkoordinatorin gearbeitet.

 

Was war Ihr Traumberuf als Jugendliche?

Eigentlich wollte ich schon immer Lehrerin werden. Es kam zwischendurch auch mal was anderes infrage, aber Lehrerin war mein größter Wunsch.

 

Was gefällt Ihnen an Ihren Fächern Musik und evangelische Religion?

Das Fach Musik hat viel Praktisches, es geht nicht nur über den Kopf, wie oft bei den anderen Fächern. Mir gefällt auch, dass dort Emotionen beteiligt sind. Bei Religion denke ich, dass die Fragen, die dort behandelt werden, jeden von uns etwas angehen, egal welche Haltung man zu dem Thema hat.

Was erwarten Sie von uns Schülern und in welchen Situationen müssen wir uns vor Ihnen in Acht nehmen?

Ich erwarte von meinen Schülern, dass sie einem ihre Wünsche erzählen und Ideen einbringen. Was ich gar nicht leiden kann, ist, wenn Schüler respektlos miteinander umgehen.

 

Was machen Sie in Ihrer Freizeit?

Ich mache auch privat viel Musik, ich singe und spiele Klavier. Außerdem arbeite ich gerne im Garten und gehe viel mit meinem Hund spazieren. Darauf könnte ich nicht verzichten.

 

Was ist Ihr Lieblingsurlaubsziel?

Einen bestimmten Lieblingsurlaubsort habe ich nicht. Ich freue mich immer auf das nächste Ziel, das auch gerne mal ein bisschen weiter weg sein kann. In meinem Urlaub lerne ich gerne fremde Kulturen kennen. Ein Strandurlaub ist nichts für mich, ich möchte viel sehen und nicht den ganzen Tag am Strand liegen.

Und noch eine aktuelle Frage. Was halten Sie von G8?

Als G8 eingeführt wurde, hatte ich schon Bedenken, die sich dann auch bestätigt haben. Ich finde, dass die Schüler durch die vielen Unterrichtsstunden viel zu wenig Freizeit haben. Oft bleibt auch keine Zeit mehr für Hobbys wie zum Beispiel Musik, was ich direkt mitkriege und natürlich besonders schade finde. Ich denke aber, dass es jetzt nicht sinnvoll wäre sofort wieder zu G9 zu wechseln, sondern, dass alles erst mal zur Ruhe kommen muss.

 

Wie lernen Sie das Weizsäcker-Gymnasium kennen?

Ich probiere mit möglichst vielen Lehrern, aber auch Eltern, ins Gespräch zu kommen und ich stelle mich in den Klassen persönlich vor – was aber mehr Zeit beansprucht, als zunächst angenommen.

 

Das Interview führte die Schulhomepage-AG (Jana, Jule, Theresa und Pauline)