Schule – und dann?

Ansprechpartner bei Fragen rund um Studien- zur Berufsorientierung sind:

  • in der Sek I: Frau Feldkamp und Frau Reißland
  • in der Sek II: Frau Freudewald und Herr Berkenkamp

Berufsorientierung in der Sek I

Potenzialanalyse

Für Schülerinnen und Schüler aller Schulformen werden in der 8. Jahrgangsstufe im Rahmen der NRW Landesinitiative „Kein Abschluss ohne Anschluss“ (KAoA) „persönliche Potenzialanalysen“ durch einen erfahrenen und anerkannten Bildungsträger durchgeführt. Für unsere Schule hat die SBH West GmbH den Auftrag erhalten. Die Potenzialanalysen dauern einen Schultag und finden außerhalb des Schulstandortes statt. Das Ziel der Potenzialanalysen ist es, dass die Jugendlichen lernen ihre persönlichen Stärken und Interessen selbst besser einzuschätzen.
An unserer Schule wird die Potenzialanalyse „PiA – Potenziale im [Augen]blick“ der Stiftung Bildung und Handwerk durchgeführt, welche als Planspiel angelegt ist. PiA hat einen direkten Bezug zur Lebenswelt der Schülerinnen und Schüler, ist gendergerecht und bietet Jungen wie Mädchen eine interessante Variation an Aufgaben, mit denen die verschiedenen Potenziale und Kompetenzen der Jugendlichen angesprochen werden.

Berufsfelderkundung

Nachdem unsere Schülerinnen und Schüler im Rahmen des Landesvorhabens “Kein Abschluss ohne Anschluss – Übergang Schule-Beruf in NRW” im 1. Halbjahr der Klasse 8 an einer Potenzialanalyse teilgenommen haben, deren Ziel es ist, die besonderen Fähigkeiten, Talente, Interessen und Stärken gemeinsam mit den Schülerinnen und Schülern herauszufinden und so erste Ansatzpunkte für eine berufliche Orientierung zu gewinnen, bildet den nächsten wichtigen Baustein auf dem Weg der beruflichen Orientierung nun die Berufsfelderkundungen.
Die Schülerinnen und Schüler erhalten an drei Tagen die Möglichkeit drei verschiedene Berufsfelder zu erkunden. Erste eigene Vorstellungen von der Arbeitswelt und das Wissen über die eigenen Fähigkeiten und Potenziale können dabei mit praktischen Erfahrungen in der Berufswelt zusammengebracht werden. Die Informationen, die die Schülerinnen und Schüler dadurch erhalten, dienen der Erweiterung des Berufswahlspektrums und der Überprüfung, ob ein bestehendes Interesse vertieft werden kann.
Ziel ist es dabei, eine Entscheidungshilfe für die spätere Praxisphase zu erhalten, z.B. für das Schülerbetriebspraktikum in der Stufe EF.

BO-Camp und Bewerbungstraining

Es ist mittlerweile schon gute Tradition, dass unsere Schülerinnen und Schüler in der neunten Klasse am Berufsorientierungs-Camp von HP oder am Bewerbungstraining der Stadtsparkasse teilnehmen. Hier erfahren sie von Experten aus dem echten Berufsleben, worauf es bei der Berufswahl und der anschließenden Bewerbung ankommt.

Schullaufbahn und Berufsorientierung in der Sek II

Wir nehmen unseren Auftrag ernst, Jugendliche dabei zu unterstützen, ihre individuelle Berufswahlentscheidung treffen zu können.
Im Rahmen des Programms „KAoA – Kein Abschluss ohne Anschluss“ finden in der Oberstufe ganz verschiedene Angebote statt.

Schülerbetriebspraktikum

In der EF absolvieren unsere Schülerinnen und Schüler in den letzten beiden Wochen des ersten Halbjahrs ihr Schülerbetriebspraktikum, bei dem sie vertiefende Einblicke in den Berufsalltag eines Berufes erlangen können. Abgeschlossen wird das Praktikum mit einem Praktikumsbericht, der die gewonnenen Erfahrungen reflektieren soll.

Mentoring – schulische Beratung

Unsere Lehrkräfte moderieren und begleiten den Prozess der beruflichen Orientierung in regelmäßigen Beratungsgesprächen.
Dies ist in einem Mentoren-System organisiert, sodass jeder Jugendliche im Idealfall in der gesamten Oberstufe nur eine betreuende Lehrkraft hat, mit der die berufliche Orientierung gemeinsam zweimal im Jahr reflektiert wird.

Workshops

Im der Oberstufe durchlaufen die Jugendlichen drei verpflichtende Workshops zur Berufsorientierung.

Der erste Workshop „Standortbestimmung“ findet in der EF direkt im Anschluss an das Schülerbetriebspraktikum im Rahmen eines digitalen KAoA-Tages statt.
Der zweite Workshop „Stärkung der Entscheidungskompetenz I“ findet am Ende der EF ebenfalls digital statt. Hierbei haben die SchülerInnen die Möglichkeit, je nach Interesse zwischen verschiedenen Schwerpunkten einen Workshop auszuwählen.

Der dritte Workshop „Stärkung der Entscheidungskompetenz II“ ist am Ende der Q1. Auch hier haben die SchülerInnen die Möglichkeit, je nach Interesse zwischen verschiedenen Schwerpunkten einen Workshop auszuwählen.

Praxiselemente

Über Praxiserfahrungen in Ausbildungsberufen, akademischen Berufen und Studiengängen gleichen die Schülerinnen und Schüler ihre Vorstellungen mit der Realität ab und festigen ihre Ausbildungs- und Studienwahlentscheidung.

Diese mindestens 5 Praxiselemente finden in der Q1 statt.

Vier davon werden durch die Schule organisiert.

  1. Ein Uni-Live-Tag – Hier verbringt die Q1 einen ganzen Tag an der Uni Wuppertal (1. Halbjahr)
  2. Drei Tage (Uni-) Praktikum: Die Schülerinnen und Schüler entscheiden je nach Interesse, an welcher Hochschule sie ihr Praktikum verbringen oder ob sie lieber in einen Betrieb gehen möchten. (2. Halbjahr).
  3. Den letzten Praxiselement-Tag organisieren die Schülerinnen und Schüler selber und verbringen ihn – je nach Interesse – in einem Betrieb, an einer Hochschule oder einer Institution.

Jedem Schüler/ jeder Schülerin hat die Möglichkeit, sich für berufsorientierende Veranstaltungen und Praktika nach Absprache mit den Beratungslehrern freistellen zu lassen.

Messen und Börsen

Informationen folgen bald.

Berufsberatung

Wir kooperieren eng mit der Berufsagentur für Arbeit. Die für uns zuständige Berufsberaterin kommt regelmäßig zur Beratung an die Schule, steht für Fragen immer zur Verfügung, unterstützt die STUBOS bei ihrer Arbeit z.B. im Rahmen der Workshops (s.o.).

Veranstaltungen

Auch werden sowohl für die Schülerinnen und Schüler als auch für ihre Eltern Veranstaltungen zur Berufs- und Studienorientierung angeboten, zum Beispiel

  • Wege nach dem Abitur (jeweils für Eltern und für Schüler/innen)
  • Wege ins Studium
  • Vorträge zum
    o dualen Studium
    o zum Gap-Year
    o zu verschiedenen Studiengängen
    o zur Finanzierung des Studiums
    o zum Bewerbungsverfahren

Talentscouting

Seit einigen Jahren ist unsere Schule eine Talentscouting-Schule. Wir bekommen regelmäßig Besuch von Frau Zajac, die begabte Jugendliche insbesondere aus Nichtakademikerfamilien in ihrem Weg in Studium und Beruf begleitet.

Allgemein

Alle Schülerinnen und Schüler werden in einem eigenen STUBO-Jahrgangsteam bei Teams über alle Themen und Angebote rund um Studien- und Berufsorientierung informiert.

Dazu gehören nicht nur Informationen zu KAoA-Pflichtveranstaltungen, sondern vor allem auch über interessante Studiengänge, Angebote der Hochschulen und Institutionen, Ausbildungsangebote, Messen und Börsen.

Wir ermutigen die Schülerinnen und Schüler, diese Angebote zu sichten und bei Interesse auch wahrzunehmen.

Laufbahnberatungs- und Planungstool für die Oberstufe

Das Programm LuPO zur Laufbahnplanung wird kostenlos vom Schulministerium zur Verfügung gestellt und kann unten über unsere Homepage heruntergeladen werden.
Um das Programm nutzen zu können, braucht ihr noch eine Muster-Schülerdatei. Diese findet Ihr ebenfalls unten. (Falls beim Anklicken ein Fehler auftaucht, probiert es mit dem Kontextmenü – rechte Maustaste bei PC-Nutzern – und „Speichern unter …“. Als Ersatzmöglichkeit könnt Ihr auch einen zip-Ordner mit Programm und Schülerdatei herunterladen.)
Ggfs. bitte mit den Beratungslehrern an der Schule sprechen, wenn es Nutzungsschwierigkeiten geben sollte.

Download

Der studifinder ist ein von den Hochschulen des Landes mit der Unterstützung des Ministeriums für Innovation, Wissenschaft und Forschung (MIWF) entwickeltes Instrument der Studienorientierung im Internet. Unsere Schule nimmt nun als eine der ersten Schulen an der Pilotphase der Implementierung der studifinders teil.
Das Standardelement „Studienorientierung“ der Landesinitiative „Kein Abschluss ohne Anschluss“ sieht nach Beschluss des Ausbildungskonsenses vor, dass die Schülerinnen und Schüler der Sekundarstufe II in den Schulen von den Koordinatoren für Berufs- und Studienorientierung (StuBOs) bzw. von den hierfür zuständigen Lehrerinnen und Lehrern in den Umgang mit dem Studifinder eingeführt werden.

Die Schülerinnen und Schüler erhalten nach der Durchführung der Interessen- und der Fähigkeitstests des Studifinder Ergebnisse, die eine reflektierte Entscheidungsfindung ermöglichen und die als Grundlage für anschließende Beratungsgespräche mit Studienberaterinnen und -beratern in den Hochschulen und/oder Beraterinnen und Beratern der Agenturen für Arbeit dienen sollen.
Darüber hinaus bieten studikurse auf der Internetseite studifinder für Studieninteressierte Einblicke in Wissensbereiche des Studiums. Neben Erläuterungen und Übungsaufgaben zu den behandelten Wissensbereichen umfasst das Angebot auch multimediale und interaktive Elemente, um unterschiedliche Lernstile zu berücksichtigen.