Deutsch LK Exkursion

Vom 14.01.22 bis zum 17.01.22 haben wir eine mehrtägige Exkursion mit unserem Deutsch LK und Frau Lindau-Sulis und Herrn Terwyen nach Brügge in Belgien gemacht. Anlässlich unserer Unterrichtsinhalte hat sich dies zum Beispiel in Bezug zum 1. Weltkrieg sowie der Exilliteratur angeboten. Alles in allem war die Reise nach Brügge für uns alle sehr lehrreich. Wir sind als LK näher zusammengewachsen und hatten viel Spaß.

Aktivitäten

Brügge

An dem Tag unserer Ankunft haben wir erstmals die Stadt Brügge erkundet, welche durch ihre engen Gassen und alten Bauten einem beeindruckenden Charme unterliegt.

Ostende

Am nächsten Tag unserer Bildungsreise sind wir in die naheliegende Stadt Ostende gefahren, diese liegt am Meer. Dort trafen sich im zweiten Weltkrieg Exilliteraten, mit welchen wir uns im Unterricht auseinandergesetzt hatten. Es war uns so möglich die Unterrichtsinhalte zu erleben und die Geschehnisse besser nachvollziehen zu können. Am Strand von Ostende haben wir die Autor:innen Irmgard Keun, Joseph Roth und Stefan Zweig kennengelernt. In Form von fiktiven Interviews mit oder freundschaftlichen Gesprächen zwischen diesen haben einige Mitschüler die Schriftsteller als Personen vorgestellt.

Flandern fields – Ypern

Am zweiten Tag haben wir eine lange Wanderung von Ypern aus zu den Kriegsgräben des 1. Weltkriegs gemacht. Auf dem Weg dorthin kamen wir an vielen vom Krieg mitgenommenen Landschaften und an einem Soldatenfriedhof vorbei. Als erschreckend empfanden wir, dass die damals Gefallenen teilweise gerade mal so alt waren wie wir, und nicht das Glück hatten, so privilegiert wie wir zu leben. Auf dem Friedhof, der nur einer von vielen und gar nicht mal so groß war, standen überschlagen so viele weiße Kreuze, wie unsere Schule Schüler hat.
An den Kriegsgräben hat eine Mitschülerin von den Schlachten von Ypern erzählt und durch einen Erlebnisvortrag mit Audiodateien versuchten wir, die damaligen Verhältnisse im 1. Weltkrieg nachzuempfinden. Wir liefen also gekrümmt durch die engen Gänge, in den Ohren Geräusche des Kriegs, und waren geschockt, wie schrecklich es damals wohl gewesen sein musste.

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