What a wonderful world
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Die Theaterwerkstatt des Carl Friedrich von Weizsäcker-Gymnasiums präsentiert:

„What a wonderful world“ – Szenen, Gedichte, Lieder

 

„What a wonderful world“ – dieser Ohrwurm von Louis Armstrong aus dem Jahre 1967 war sofort als Motto da, als die Theaterwerkstatt daran ging, die Produktion für das Schuljahr 2010/2011 zu planen. Es sollte ein Programm werden, das von dem so wechselvollen, komplizierten und spannungsgeladenen Umgang des Menschen mit der Natur, mit seiner Umwelt, seinem Lebensraum handelt. Ein Themenabend war also wieder einmal an der Reihe, wie er zum traditionellen Repertoire der Theaterwerkstatt gehört. Das Thema bot sich an, da die geplanten Aufführungstermine in die Zeit der Projektwoche fallen würden, die dem Namensgeber der Schule Carl Friedrich von Weizsäcker mit seinem Denken und Wirken als Naturwissenschaftler gewidmet war. Was lag näher, als das neue Programm der Theaterwerkstatt als Beitrag zur Schulprojektwoche zu konzipieren?

Während der Einführungsphase der neuen Theatergruppe aus SchülerInnen der Jahrgangsstufen 12 und 13 zu Beginn des Schuljahrs, die wie immer aus Bewegungsübungen, Stimm- und Sprechtraining sowie szenischen Improvisationen bestand, sammelten alle Beteiligten Texte aus ganz unterschiedlichen Quellen, in denen es um Begegnungen von Mensch und Natur geht. Vielerlei kam da zusammen, angefangen vom Preis der göttlichen Schöpfung im Gesang der Erzengel aus dem Prolog im Himmel zu Goethes „Faust“ über romantische Naturverehrungsgedichte und Beispiele moderner, kritischer Umweltlyrik bis hin zu apokalyptischen Szenarien einer unbewohnbar gewordenen Erde. Bei der Arbeit an diesem Programm ahnte noch niemand, wie aktuell es bei seiner Präsentation werden würde.

Auswahl und Kombination der Texte wurden dann davon bestimmt, dem Publikum nicht zu  belehrend oder gar penetrant mit dem warnend erhobenen Zeigefinger zu kommen. Der Unterhaltungsaspekt, unter dem eine solche der Kleinkunstbühne verpflichtete szenische Collage auch immer zu sehen ist, sollte nicht zu kurz kommen. Dem trägt allein schon formal der bunte Genremix von höchst unterschiedlich inszenierten Gedichten, Liedeinlagen und allerlei szenischen Darstellungen Rechnung, darüber hinaus aber auch inhaltlich die Beiträge aus der Feder älterer und neuer Kaberettisten sowie einige parodistische Kontrastierungen wie zum Beispiel von Eichendorffs „Mondnacht“ mit Kunerts gleich betiteltem Gedicht.

Die Aufführungen finden am Mittwoch, dem 13. und am Donnerstag, dem 14. April, jeweils um 19.30 Uhr in der Pausenhalle Ost der Schule statt. Karten zum Preis von 4,-€ für Erwachsene und 2,-€ für SchülerInnen sind in den Pausen vor dem Sekretariat und in der Pausenhall sowie an der Abendkasse erhältlich.

Karin Feilen und Dietrich Erlach

Die Aufführung

 

 

 

Rheinische Post am 15. April 2011

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