Organisatorisches

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Organisatorisches2018-09-18T20:57:13+00:00

Schulsanitätsdienst

Der Schulsanitätsdienst des Carl Friedrich von Weizsäcker-Gymnasiums besteht als feste Einrichtung seit dem Jahr 2001. Nach einigen Umstrukturierungen in den letzten Jahren arbeitet dieser mittlerweile unabhängig von außerschulischen Dienstleistern und wird vor allem durch das hohe Schülerengagement getragen.

– Versorgung und Betreuung verletzter und erkrankter Schüler/innen
– Sichtung und Wartung des Sanitätsmaterials der Schule
– Sicherung von Schulveranstaltungen, z.B. Sportfeste, Theater- und Musikabende

Das Team des Schulsanitätsdienst besteht zur Zeit aus 86 Schulsanitäter/innen. Die Schulsanitäter sind während des Unterrichtes per Diensthandy vom Sekretariat aus zu erreichen. Zudem ist der Sanitätsraum in den großen Pausen immer von mindestens 2 Schulsanis besetzt.

Durch die Betreuung der verletzten und erkrankten Schüler/innen wird das Sekretariat erheblich entlastet, da die Sanitäter nicht nur während der Pausen, sondern in Form eines Bereitschaftdienstes auch während der Unterrichtszeiten die Versorgung, Betreuung und im Bedarfsfall die Information der Eltern übernehmen.

Nachwuchs bezieht der Schulsanitätsdienst aus Schüler/innen der 9. Klassen, da in dieser Jahrgangsstufe thematisch im Biologieunterricht das ganze Jahr Humanbiologie behandelt wird und sich die Schüler/innen spätestens ab dieser Altersstufe verantwortungsbewusst und engagiert für die Schulgemeinschaft zeigen. Der Erste Hilfe Kurs wird schulunabhängig belegt, die erfolgreiche Teilnahme wird zertifiziert und ist damit auch für die Führerscheinprüfung verwendbar. Es werden auf breiter Basis Kenntnisse in Erster Hilfe vermittelt und die Bereitschaft zur Hilfeleistung gefördert. Anschließend werden diese Kenntnisse durch die betreuende Lehrerin Frau von Wrese an einem Wochenende in der Schule unter dem Schwerpunkt schulspezifischer Unfälle und Erkrankungen intensiviert. Die Schulsanitäter sind über den Gemeinde-Unfall-Versicherungsverband versichert.

Die ein- oder (überwiegend) mehrjährige Mitarbeit im Schulsanitätsdienst wird auf dem Zeugnis mit Leistungsbewertung bescheinigt.

Der Schulsanitätsdienst verfügt über eine Grundausrüstung bestehend aus:

einem Notfallrucksack

einem Notfallkoffer

4 Erste-Hilfe Taschen

4 Warnwesten

einer Trage

Der Sanitätsraum ist mit 1 Liege und einem Kühlschrank mit mehreren Kühlpacks ausgestattet. Dazu gibt es noch einen Schrank, in dem die Verbandmittel gelagert werden.

Regelmäßige Nachbesprechungen der wöchentlichen Einsätze durch die betreuenden Lehrer, gemeinsame Grillnachmittage und die Präsentation des Schulsanitätsdienstes bei schulischen Veranstaltungen, z.B. beim Tag der offenen Tür, stärken das Gemeinschaftsgefühl der teilnehmenden Schüler und wecken das Interesse der Schulgemeinschaft. In den letzten Jahren nahmen die Schulsanitäter zudem an Wettbewerben der Schulsanitätsdienste von Schulen im Kreis Mettmann teil und belegten mehrfach einen Platz auf dem „Siegertreppchen“.

Nicht zuletzt ist die soziale Komponente bedeutsam, denn Schulsanitäter haben eine nicht zu unterschätzende Vorbildfunktion. Auch bei Aktionen, wie dem Charity Walk, dem Sportfest oder bei SV-Konzerten stellt der SSD eine Sanitätswache und ist für alle Schüler/innen der Schulgemeinschaft ansprechbar. Darüberhinaus erwerben sie Kompetenzen, die im sozialen Miteinander und bei Bewerbungen positiv bewertet werden.

Einige Mitglieder des Sanitätsdienstes betätigen sich zusätzlich in ihrer Freizeit ehrenamtlich in Hilfsorganisationen (DRK, JUH, MHD, etc.) und bilden sich dort weiter. Mitglieder des SSD sind also nicht „nur“ Ersthelfer, sondern auch „Profis“ mit Sanitäts- und Rettungsdiensterfahrung.

Suchtprävention & Anti-Gewalt-Konzept

Suchtprophylaxe

Immer wieder finden über das Schuljahr verteilt viele Aktionen zum Thema statt:

  • Besuche von externen Beratern und Berichte in den Klassen der Sek. I.

  • Informationsbroschüren zum Thema ‚Rauchen‘ und ‚Alkohol‘

  • ‚Rauchfreie Schule‘.

  • Bearbeitung der Thematik in den Fächern Religion, Politik und Biologie.

Eine Übersicht aller am Thema beteiligten Fächer und deren vorgesehenen Inhalte im Unterricht erleichtert allen unterrichtenden Kollegen die Zusammenarbeit. Wenn die Themen Suchtprophylaxe oder Alkohol im Unterricht bearbeitet werden, sollen immer die Eltern informiert werden. Das Thema Suchtprophylaxe im Unterricht soll nicht isoliert stehen, sondern die Eltern sollen zeitgleich mit ihren Kindern zu Hause die Thematik erörtern. Hier sehe ich einen Hauptansatzpunkt für künftiges gemeinsames Arbeiten.

Im Fach Biologie werden folgende Themen behandelt:

Stufe 6: Gesundheitsbewusstes Leben:
Ernährung: Magersucht (Fettsucht)
Drogen: Rauchen in Bezug auf Wirkung Lunge / Kreislauf

Stufe 9: Nahrung und Gesundheit:
Suchtprophylaxe, verantwortungsvoller Umgang mit dem eigenen Körper in Bezug auf Drogen / Alkohol

Stufe Q2:
Informationsverarbeitung Sinne und Wahrnehmung, Wirkung von Arzneimitteln und Drogen

Im Fach Praktische Philosophie werden folgende Themen behandelt:

Stufe 8/9: Suchtprophylaxe im Zusammenhang mit Themen “Glück” und “Lebensführung”.

Fächer kath. und ev. Religion:

Stufe 7: ‚Ich und andere – sich selbst finden‘ –>
‚Ich-Stärkung‘, incl. des Aspektes ‚Gefährliche Geborgenheit‘ (Drogen – Ursache – Wirkung)
Mut zum Träumen – Umgang mit Ängsten, Träumen und Hoffnungen
Intention: Hilfe gewinnen zur Orientierung und Identitätsfindung

Anti-Gewalt-Konzept

Im Mai 2012 haben wir in Zusammenarbeit mit der Polizei Kreis Mettmann, Abteilung Prävention, eine detaillierte Umfrage zum Thema Gewalt an unserer Schule durchgeführt. Fast alle Schülerinnen und Schüler haben sich an der Umfrage beteiligt.
Die Auswertung durch Schüler, Lehrer und Eltern mit professioneller Unterstützung durch die Polizei hat ergeben, dass wir hinsichtlich Gewalterfahrungen ein „ganz normales“ Gymnasium sind. Die übergroße Mehrheit der Schülerinnen und Schüler fühlt sich bei uns sicher oder sehr sicher. Allerdings berichten einige auch von Gewalterfahrungen (meistens Beleidigungen und Rempeleien). Für uns ist dieser Befund Aufforderung genug, bei Gewalt im schulischen Alltag nicht wegzusehen und unsere präventiven und interventiven Maßnahmen immer weiter zu verbessern. Eine weitere Umfrage soll langfristig zeigen, wie sich die Situation an unserer Schule entwickelt hat.

Die aussichtsreichste Strategie im Kampf gegen Gewalt ist die Verhinderung von Gewalt. Wir setzen daher auf präventive Maßnahmen, die das soziale Miteinander fördern sollen und den Schülerinnen und Schülern helfen, Konflikte gewaltfrei zu lösen. Dazu gehören:

– das gemeinsame Aufstellen und Einhalten von Regeln in den einzelnen Klassen;
– Fahrten, Ausflüge und Aktionen, die die Klassen- und Schulgemeinschaft stärken sollen;
– die Behandlung von Themen wie Gewalt und Mobbing im Unterricht;
– das Programm „Stark im Konflikt“, das in der 5. Klasse durchgeführt wird;
– das Programm „Lions Quest – Erwachsen werden“, das schwerpunktmäßig in der Erprobungsstufe durchgeführt wird.

Außerdem bieten wir für Eltern in Kooperation mit der Polizei immer wieder Informationsveranstaltungen im Themenbereich Gewalt an.

Kommt es im Einzelfall doch einmal zu Auseinandersetzungen, versuchen wir, diese zu lösen, ohne dass es zu Gewalt kommt. Hier stehen uns neben den im Schulalltag bewährten Verfahren auch professionelle Methoden zur Verfügung, je nach Schwere des Falls:

– Klärung des Problems mit Hilfe der Klassenlehrer und evtl. der betroffenen Eltern
– Klärung des Problems durch ausgebildete Streitschlichter
– bei Problemen zwischen Schülern und Lehrern Vermittlung durch die SV-Verbindungslehrer
– im Fall von Mobbing Durchführung des No blame Approachs durch geschulte Lehrerinnen und Lehrer; ggf. Einschalten der Polizei
– Unterstützung durch unsere psychologisch geschulten Beratungslehrerinnen

Neben Konflikten innerhalb der Schule kommt es auch vor, dass Gewalterfahrungen von außerhalb, z.B. aus der Familie oder dem Bekanntenkreis, in die Schule getragen werden. In diesen Fällen stehen

– unsere psychologisch geschulte Beratungslehrerinnen und
– unsere Schulsozialpädagogin

als Ansprechpartnerinnen zur Verfügung und können professionelle Hilfe organisieren.

Auseinandersetzungen gehören zum Leben und Konflikte gibt es in jeder Schulklasse. Davon zu unterscheiden ist Gewalt, körperliche und psychische Gewalt, für die nach unserer Überzeugung am Carl Friedrich von Weizsäcker-Gymnasium kein Platz ist.
Mit einer Vielzahl von Maßnahmen arbeiten wir daran, eine friedliche Schule zu bleiben und immer neu zu werden. Unser Konzept fußt dabei auf den drei Säulen Diagnose, Prävention und Intervention.

Kooperation mit der Kinder- und Jugendhilfe der Stadt Ratingen

Unsere Schule hat mit den Einrichtungen der Kinder- und Jugendhilfe der Stadt Ratingen eine Kooperationsvereinbarung abgeschlossen, so dass auch hier umfangreiche Unterstützungsmöglichkeiten vorhanden sind.

Soziales Engagement

Seit Jahren unterstützt die Schulgemeinschaft unterschiedliche soziale Projekte. Die Unterstützung findet auf vielfältige Weise statt. So konnten wir seit 1983 die Stiftung “Menschen für Menschen” von Karlheinz Böhm z. B. durch unserer Schulfeste, Charity Walks oder das jährliche Martinssingen unterstützen. Darüber hinaus unterstützen wir seit 2012 die “Deutsch-Honduranischen Gesellschaft“.

Schüler für Schüler

Unser Namensgeber Carl Friedrich von Weizsäcker verpflichtet uns zur Verantwortungsübernahme und sozialem Engagement. Dies ist symbolisch auch in den Säulen unseres Logos zu sehen. Daher hat das ehrenamtliches Engagement an unserem Gymnasium einen hohen Stellenwert. Wir freuen uns, dass so viele unserer Schülerinnen und Schüler durch ihre aktive Mitarbeit in diesem Bereich ein gutes Schulklima schaffen. Wir möchten die Bereitschaft, Verantwortung für andere in unserem Schulalltag zu übernehmen, fördern und möglichst viele Schülerinnen und Schüler hierzu ermutigen, damit Schule mehr ist, als “nur” Unterricht – nämlich jahrgangsstufenübergreifender Lebensraum.

Unser Dank gilt allen Schülerinnen und Schülern, die sich immer wieder für Mitschüler einsetzen und somit auch für uns Lehrer eine große Bereicherung sind!

Hier findest Du einige unserer Möglichkeiten, wie Du Dich im Schulalltag für deine Mitschülerinnen und Mitschüler engagieren kannst. Komm gerne auf den Ansprechpartner zu und zeige uns, was in Dir steckt.

Streitschlichter

Streitschlichter

Café-Carl Helfer

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Sporthelfer

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Patenschaften

für die Klassen 5

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Sanitätsdienst

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Technik-AG

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Hausaufgaben

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