Fortbildungskonzept
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Fortbildungskonzept

1.    Die Lehrerfortbildung an unserer Schule richtet sich nach den geltenden Gesetzen und Vorschriften zur Lehrerfortbildung in Nordrhein-Westfalen, insbesondere nach dem Schulgesetz (SchulG), dem sog. Grundlagenerlass (vgl. BASS 20-22 Nr. 8) sowie dem Budgetierungserlass (vgl. BASS 20-22 Nr. 50.1).

2.    Die Lehrerfortbildung dient dazu, Lehrerinnen und Lehrern eine Erweiterung ihrer fachlichen, didaktischen und erzieherischen Kompetenz zu ermöglichen und somit die Weiterentwicklung des Unterrichts zu fördern und die Weiterentwicklung der Schule als Lebensraum zu unterstützen.

3.    Die Fortbildung unserer Lehrerinnen und Lehrer orientiert sich deshalb am Schulprogramm und am schulinternen Curriculum des Carl Friedrich von Weizsäcker-Gymnasiums. Sie soll einen konkreten Bezug zum Schulprogramm bzw. Curriculum haben und dieses nach Möglichkeit weiterentwickeln.

4.    Wir sehen die Lehrerfortbildung dabei als einen kontinuierlichen Prozess, bei dem „Angebot“ und „Nachfrage“ sich stetig verändern und der sich nicht durch ein langfristig festgelegtes, starres zeitliches Schema darstellen lässt. Vielmehr sollte es nach unserer Überzeugung jederzeit möglich sein, Fortbildungen zu besuchen, die für die Lehrerinnen und Lehrer und für die Schule Erfolg versprechend erscheinen.

5.    Die Initiative für die Teilnahme an Fortbildungen kann von einzelnen Kolleginnen und Kollegen, von den Fachschaften oder von anderen Personen und Gruppen der Schulgemeinschaft ausgehen. Die Fachvorsitzenden tragen besondere Verantwortung für die Weiterentwicklung des Curriculums durch die Teilnahme von Fachkollegen an Fortbildungen. Der Koordinator für Schulentwicklung trägt zusammen mit der Schulleitung besondere Verantwortung für die Weiterentwicklung des Schulprogramms durch die Teilnahme von Lehrerinnen und Lehrern bzw. des gesamten Kollegiums an Fortbildungsveranstaltungen.

6.    Die Entscheidung über die Teilnahme an Fortbildungen trifft der Schulleiter auf Grundlage des zu Verfügung stehenden Budgets und festgelegter Kriterien.

7.    Die Kriterien für die Genehmigung der Teilnahme an einer Fortbildung spiegeln sich in den folgenden Leitfragen wider. Für die Genehmigung der Teilnahme an einer Fortbildung müssen alle relevanten Fragen positiv beantwortet werden.

a)    Ist die Fortbildung an einem der folgenden Schwerpunkte orientiert: Unterrichtsentwicklung, individuelle Förderung, Standardsicherung, Erziehungsarbeit, Schulentwicklung?

b)    Ist zu erwarten, dass die Fortbildung zur Weiterentwicklung des Schulprogramms und/oder des schulinternen Curriculums beiträgt?

c)    Bei fachspezifischen Fortbildungen: Wird die Fortbildung vom Fachvorsitzenden auf der Basis des Curriculums als Erfolg versprechend und sinnvoll eingeschätzt?

d)    Bei Fortbildungen zur Schulentwicklung insgesamt: Wird die Fortbildung vom Koordinator für Schulentwicklung auf der Basis des Schulprogramms als Erfolg versprechend und sinnvoll eingeschätzt?

e)    Stehen organisatorischer Aufwand und/oder Kosten der Fortbildung und zu erwartender Ertrag für die beteiligten Kollegen und für die Schule in einem angemessenen Verhältnis?

f)    Stehen ggf. nicht zu vermeidender Unterrichtsausfall bzw. zu erteilender Vertretungsunterricht und der zu erwartende Ertrag der Fortbildung in einem vertretbaren Verhältnis?

g)    Ist sichergestellt, dass die Inhalte der Fortbildung dem Kollegium in angemessener Weise vermittelt werden (Multiplikatorenfunktion der Fortbildungsteilnehmer)?

8.    Angebote zur Lehrerfortbildung werden von dem oder der Fortbildungsbeauftragten kontinuierlich verwaltet und an die Kolleginnen und Kollegen gezielt weitergeleitet bzw. ihnen zur Verfügung gestellt.

9.    Lehrerinnen und Lehrer, die an einer Fortbildung teilgenommen haben, geben dem Schulleiter im Sinne der Evaluation Rückmeldung über den Ertrag der Veranstaltung. Diese Evaluation wird bei der Genehmigung weiterer Fortbildungen berücksichtigt.

10.    Die Teilnahme des Kollegiums an Fortbildungen wird durch den oder die Fortbildungsbeauftragte kontinuierlich und strukturiert dokumentiert.

Studientag 2017 - Zukunftswerkstatt

Engagiert und konstruktiv ging es zu beim Studientag am 23.01.17. Die Kolleginnen und Kollegen haben in zwei Gruppen zu den Themen „Visionsarbeit“ und „Organisationsarbeit“ gearbeitet. In der ersten Gruppe ging es darum, wie sich unsere Schule in den nächsten Jahren entwickeln soll und unter welches Leitbild wir unsere Arbeit stellen. Dieser Prozess hat nun begonnen, muss aber in den kommenden Monaten noch konkretisiert werden. In der zweiten Gruppe ging es um die Arbeitsabläufe an unserer Schule und wie diese weiter verbessert werden können. Hier wurden zum Teil schon ganz konkrete Beschlüsse gefasst. Für beiden Gruppen soll es eine Fortsetzung der Arbeit mit den Moderatoren vom „Büro für Zukunft“ geben.

Brg