MINT2018-11-26T22:44:23+00:00

Allgemein

Am Carl Friedrich von Weizsäcker-Gymnasium legen wir, auch im Sinne unseres Namensgebers, Wert auf eine umfassende Ausbildung unserer Schülerinnen und Schüler in den MINT-Fächern (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik), die sich in einem qualifizierten Fachunterricht zeigt, aber auch darüber hinausgeht.
Wir versuchen damit, dem mangelnden Interesse vieler Schülerinnen und Schülern an den MINT-Fächern entgegenzuwirken, das unserer Meinung nach zum einen der Zukunft unserer Gesellschaft schaden könnte (Fachkräftemangel), zum anderen aber auch Talente und Begabungen unserer Schülerinnen und Schüler verborgen lässt.
Aus diesen Gründen verstehen wir uns als eine MINT-freundliche Schule und unternehmen besondere Anstrengungen zur Förderung unserer Schülerinnen und Schüler in diesem Bereich.

Dies wird deutlich

auf der Ebene des Unterrichts
– in der regelmäßigen Einrichtung von Leistungskursen in Mathematik und den Naturwissenschaften,
– in zwei zusätzlichen Stunden Physik in der Sekundarstufe I,
– in regelmäßigen Förderstunden in Mathematik in der Sekundarstufe I,

auf der Ebene von zusätzlichen Angeboten
– in der regelmäßigen Einrichtung von Arbeitsgemeinschaften (Technik-AG, Roboter-AG,…),
– in der regelmäßigen Teilnahme an Wettbewerben (Freestyle Physics, Känguru-Wettbewerb,…),
– durch einen regelmäßigen Besuch des „Girls Days“ durch interessierte Schülerinnen,

auf der Ebene der Kooperation mit außerschulischen Partnern
– in der Zusammenarbeit mit unseren KSW-Partnern HP und Johann & Wittmer,
– in dem regelmäßigen Besuch von Berufswahlmessen und -programmen unter Berücksichtigung der MINT-Fächer,

und darüber hinaus
– in der regelmäßigen Teilnahme der Lehrkräfte an MINT-bezogener Fortbildung,
– in der regelmäßigen Evaluation unserer Arbeit im Bereich der MINT-Fächer.

Koordiniert werden diese Förderungsbereiche durch unsere MINT-Beauftragte, Frau Kuhlmann.

Seit 2018 können wir uns darum auch MINT-freundliche Schule nennen.

Brg

Mathematik

Mathematische Grundbildung umfasst die Fähigkeit, die Rolle zu erkennen, die Mathematik in der Welt spielt, mathematisches Wissen funktional, flexibel und mit Einsicht zur Bearbeitung vielfältiger kontextbezogener Probleme einzusetzen und begründete mathematische Urteile abzugeben. Sie beinhaltet insbesondere die Kompetenz des problemlösenden Arbeitens in inner- und außermathematischen Kontexten. Grundlegend dafür ist die Fähigkeit, komplexe Probleme zu strukturieren sowie reale Probleme in geeigneter Weise mathematisch zu beschreiben, also Modelle zu bilden und zu nutzen. Ebenso gehört zur mathematischen Grundbildung die Fähigkeit, mit anderen über mathematische Fragestellungen zu kommunizieren, d.h. eigene Ideen zu präsentieren und zu begründen sowie die Argumente anderer aufzunehmen.
Diese Kompetenzen bilden sich bei der aktiven Auseinandersetzung mit konkreten Fragestellungen aus den Kernbereichen des Faches Mathematik heraus: Die Mathematik erfasst ebene und räumliche Gebilde mit Mitteln der Geometrie. Für die Operationen mit Zahlen in der Arithmetik hat die Mathematik die Formelsprache der Algebra entwickelt, mit der sich Gesetzmäßigkeiten des Zahlenrechnens darstellen und flexibel nutzen lassen. Zu den Leistungen der Mathematik gehört ferner, dass sie sowohl systematische Abhängigkeiten von Zahlen und Größen mit dem Begriff der Funktion, aber auch zufällige Ereignisse mit dem Begriff der Wahrscheinlichkeit beschreiben kann.” (aus dem Kernlehrplan für das Gymnasium Sek I (G8) in NRW für Mathematik (2007))
Mathematische Grundbildung zeigt sich also im Zusammenspiel von Kompetenzen, die sich auf mathematische Prozesse beziehen, und solchen, die auf mathematische Inhalte ausgerichtet sind. Prozessbezogene Kompetenzen, wie z.B. das Problemlösen oder das Modellieren, werden immer nur bei der Beschäftigung mit konkreten Lerninhalten, also unter Nutzung inhaltsbezogener Kompetenzen erworben und weiterentwickelt.
Dabei soll den Schülerinnen und Schülern ein systematischer Wissensaufbau mit Hilfe von Basiskonzepten, sowie lernprozess- und handlungsorientiertes Lernen ermöglicht werden, in das auch Alltagserfahrungen und Vorstellungen der Schülerinnen und Schüler eingebracht werden.

Curriculum Sek I
Curriculum EF-Q

Biologie

Die Biologie hat sich innerhalb der letzten einhundert Jahre von einer eher deskriptiven zu einer explorativen Wissenschaft verändert. Sie befasst sich mit allgemeinen Gesetzmäßigkeiten des Lebendigen und Besonderheiten der Lebewesen in Aufbau, Organisation und Entwicklung auf den verschiedenen Systemebenen, einschließlich der molekularen Ebene. Sie bedient sich gängiger naturwissenschaftlicher Methoden. Dabei spielen sowohl die Beschreibung von Phänomenen in einer exakten Fachsprache, das zielgerichtete, ergebnisorientierte Überprüfen von Hypothesen durch Experimente als auch das logische Schließen und Argumentieren eine besondere Rolle. Kennzeichnend sind dabei sowohl die Modellbildung und das Abstrahieren biologischer Sachverhalte als auch das ordnende Strukturieren fachwissenschaftlicher Erkenntnisse. Eine vertiefte naturwissenschaftliche Bildung bietet dabei die Grundlage für fundierte Urteile in Entscheidungsprozessen über erwünschte oder unerwünschte Entwicklungen, die das Streben nach Fortschritt in unserer von Naturwissenschaft und Technik geprägten Gesellschaft mit sich bringt. Durch die Entwicklungen in den Gebieten der Stammzellforschung, Gentechnik und Fortpflanzungsmedizin sowie durch öffentliche Diskurse um Nachhaltigkeit, Biodiversität und Klimawandel befindet sich die Biologie zunehmend im Überschneidungsbereich von fachlichen Inhalten und gesellschaftlichen Werten und Normen.
Der Umgang mit biologischem Wissen ermöglicht den Schüler/innen ein Verständnis der lebendigen materiellen Welt sowie eine aktive Teilhabe an gesellschaftlicher Kommunikation, Meinungsbildung und Entscheidungsfindung zu naturwissenschaftlichen Problemlösungen und technischen Entwicklungen. Dem Biologieunterricht des 21. Jahrhunderts kommt somit eine hohe Bildungsverantwortung zu. (nach Kernlehrplan Biologie)

Curriculum SEK I
Curriculum SEK II

Chemie

… wenn es raucht, blubbert und kracht!

Chemischen Reaktionen begegnen wir im Alltag zum Beispiel beim Kochen, Braten oder Backen. Hier führen die Stoffumwandlungen zu typischen Aromen von Speisen. Verdauungsvorgänge und die Energiebereitstellung im Körper beruhen ebenfalls auf chemischen Reaktionen. Verbrennungsvorgänge in Kraftfahrzeugen, Handyakkus, Waschmittel, Reinigungsmittel, Farben, Arzneimittel, Dünger, Textilfärbung u.v.m. sind Beispiele für Anwendung der Chemie im Alltag.
Alles startet in der 7. Klasse mit der Sicherheitsbelehrung, dem Umgang mit wichtigem Experimentiergerät sowie der Erlangung des Brennerführerscheins. Anschließend kann es, eingebettet in interessante Kontexte, direkt losgehen. Auf dem Weg durch die Klassenstufen experimentieren die Schülerinnen und Schüler mit der Modellkläranlage, prüfen die Flammenfärbung von Salzlösungen, wie sie in Feuerwerk zu finden sind, lernen Säuren und Basen aus ihrem Alltag kennen und erzeugen Strom aus einfachen Batterien.
In der Oberstufe können die Schülerinnen und Schüler Alkohol herstellen und zu Folgeprodukten verarbeiten. Darüber hinaus werden Kunststoffe synthetisiert und mit Farben experimentiert.
Wir im Fachbereich möchten den Schülerinnen und Schüler das Fach Chemie durch einen schülerzentrierten, alltagsnahen und abwechslungsreichen Chemieunterricht „unser Fach“ näherbringen und zur aktiven Mitarbeit motivieren.

Curriculum SEK I
Curriculum SEK II

Physik

Wir möchten durch handlungsorientierten Unterricht physikalische Alltagsphänomene beschreiben und eine Menge experimentell lernen. Unser Ziel ist es, das Interesse an den Naturwissenschaften zu wecken, zu begeistern und naturwissenschaftliches Arbeiten zu vermitteln. Hierbei profitieren die Schülerinnen und Schüler an unserer Schule von der guten Ausstattung, den vielen Fachräumen, den vielen experimentellen Möglichkeiten sowie der Nutzung moderner, digitaler Medien (nicht nur) in der Oberstufe.
Wir wollen Schülern sensibel dafür machen, auch selbstverständliche Dinge nicht einfach hinzunehmen, sondern kritisch zu hinterfragen:
Warum gilt eigentlich die Regel: Gleiche Magnetpole stoßen sich ab, ungleiche ziehen sich an? Wenn die Magnetpole gekennzeichnet sind, sieht man ja, dass die Regel richtig ist, wo ist das Problem? Und wenn die Kennzeichnung fehlerhaft aufgebracht wäre oder einfach gar keine Kennzeichnung vorhanden ist? Könnte die Regel nicht vielleicht genau anders herum lauten? Wie widerlegt man das? Da macht man sich zum advocatus diaboli (“Anwalt des Teufels”) und nimmt an, die andere Regel wäre richtig, und dann experimentiert man so lange und so konsequent, bis man zweifelsfrei einen Widerspruch entdeckt hat! Und ganz nebenbei hat man gelernt, was ein indirekter Beweis mit logischem Denken zu tun hat!
Ein großer Vorteil ist der Unterricht in Doppelstunden, so dass Experimente gründlich vor- und nachbereitet werden können.
Ebenfalls sind wir stolz darauf, jedes Jahr einen Physik-Leistungskurs an unserer Schule einrichten zu können. Zusätzlich nehmen wir jedes Jahr mit zahlreiche Schülern am freestyle-physics Wettbewerb der Uni Duisburg-Essen teil.

Curriculum SEK I
Curriculum SEK II

Informatik

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Curriculum

Differenzierungsfach Bio-Chemie

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Curriculum