Vater unser im Himmel
Wir haben uns entschieden, diesen Vers so darzustellen, weil wir Gott als Vater ansprechen. Das Männchen unten soll die Menschheit sein. Die Watte soll das Himmelsnetz darstellen, aus dem Gott zur Menschheit hinunter kommt. Er nimmt so Verbindung zu uns auf und ist uns nah. Die Bilder außen herum sollen zeigen, wie Gott die Erde erschuf und damit zu unserem Vater wurde.
Geheiligt werde Dein Name
Wir haben in diesem Karton dargestellt, dass wir uns so annehmen sollen wie wir sind. Das macht Gott auch. Es geht nicht nur um Reichtum, Besitz und Können, sondern um Gemeinschaft und Gott. Die Szene stellt dar, dass Menschen in ihrer Freizeit oder in der Schule oft vergessen, dass Gott ihnen nahe ist oder keine Zeit haben, über Gott nachzudenken.
Dein Reich komme
Wir haben die Weltkugel gemacht, weil sie zeigen soll, dass die Menschen friedlich zueinander halten sollen, egal welche Hautfarbe sie haben oder welcher Herkunft oder Ansicht sie sind. Wenn die Welt so aussehen würde, wie wir sie symbolisch dargestellt haben, dann wäre das Reich Gottes da.
Dein Wille geschehe, wie im Himmel, so auch auf Erden
Der Würfel soll die unterschiedlichen „Seiten“ der Erde darstellen und wie wir Menschen mit ihr umgehen. Die roten Seiten zeigen die Realität, die Gott nicht will. Und die gelben Seiten zeigen das, was Gott möchte. Zum Beispiel auf der roten Seite steht ein Atomkraftwerk, das ist nicht umweltfreundlich. Auf der gegenüberliegenden gelben Seite stehen unsere Solarzellen. Das ist die Zukunft. Wir müssen uns um unsere Erde kümmern. Die Watte soll den Himmel darstellen und es soll das Gottes Reich sein.
Unser tägliches Brot gib uns heute
Wir haben zwei Menschen dargestellt, die genug zum Essen haben und viele teure technische Geräte. Sie leben im Überfluss. Sie gucken gerade einen Beitrag über „Menschen für Menschen“ mit Carl-Heinz Böhm im Fernsehen. Wir helfen dieser Aktion auch an unserer Schule immer wieder und geben so anderen Menschen ihr „täglich Brot“. Die Leute ignorieren aber leider noch die Umwelt / die Realität in Äthiopien – die Armen Leute – die sie aus ihrem Fenster heraus sehen könn(t)en. Sie vermissen ja nichts. Sie haben genug.
Und vergib uns unsere Schuld, wie auch wir vergeben unseren Schuldigern
Wir haben eine dunkle Seite gezeigt, auf der sich zwei Menschen streiten und eine helle Seite, auf der sich die beiden wieder vertragen. Gott vergibt uns, dass wir manchmal „streiten“, bzw. schlechte Dinge tun. So sollen auch wir uns immer wieder vertragen und uns symbolisch die Hände reichen. Dann ist auch Gott uns nah.
Und führe uns nicht in Versuchung
Das Kunstwerk soll darstellen, dass einige – aber nicht alle Menschen – Weihnachten nur wegen der Geschenke feiern. Aber es geht eigentlich um die Geburt Jesu. Man sollte sich durch die Geschenke aber nicht in Versuchung führen lassen, an die wahre Bedeutung dieses Familienfestes zu denken.
Vater unser im Himmel, geheiligt werde Dein Name
Gott hält die Erde und uns Menschen. Die Welt in Gottes Händen stellt die Nähe von Gott zu den Menschen dar. Er beschützt seine Schöpfung – die Erde und die Menschen. Die Buchstaben des Gottesnamens haben wir geheimnisvoll und heilig dargestellt, denn obwohl er uns nahe ist, kann man den Glauben nie restlos erklären.
Dein Reich komme
Um Gottes Reich auf unsere Erde und in unsere Gesellschaft zu holen, müssen wir die guten Taten Jesu selber vollbringen. Das heißt: wir müssen anderen Menschen helfen und Gottes Reich so zu uns holen, indem wir Gottes Liebe durch unsere Taten spürbar machen. Den Vers haben wir mit zwei Welthalbkugeln dargestellt. Die erste (noch dunklere) Welt stellt unsere Situation zurzeit dar. Wir machen Gottes Liebe spürbar, aber vieles liegt auch noch im Argen. Indem wir den Weg gehen, Gott nachzufolgen, holen wir Gottes Reich auf die Erde (die wird somit zur ‚hellen’ Halbkugel). Dieser Weg ist durch die Brücke dargestellt. Wir machen uns auf den Weg…
Dein Wille geschehe, wie im Himmel, so auch auf Erden
Gott hat die Welt willentlich geschaffen und uns Menschen den Auftrag gegeben, uns gut um die Schöpfung zu kümmern. Zunächst war dieser Zustand paradiesisch. Aber immer öfter tun wir Dinge, die nicht dazu führen, dass wir das „Paradies“ erfahren können. Wir sollten nun alle dafür sorgen, dass auch bei uns wieder ein solcher Zustand entsteht. Das haben wir beispielsweise in Form eines Jungen dargestellt, der in seiner Freizeit einen See säubert, um die Umwelt zu schützen.
Unser tägliches Brot gib uns heute
Der Heiligenschein soll Gott und sein Reich sowie den Himmel und die Atmosphäre darstellen. Von da aus gibt er uns alle lebenswichtigen Dinge, die wir zum Leben brauchen, wie Liebe, Gesundheit, Gesellschaft mit anderen, Hilfe, ein Einkommen, Zuwendung etc. „Unser tägliches Brot gib uns heute“ bedeutet, dass Gott uns täglich dieses (symbolische) Brot gibt, wobei mit Brot heut zu Tage in unserer Gesellschaft Liebe etc. bedeutet. In anderen Ländern muss man aber noch um sein „täglich Brot“ bangen. Das sollten wir nicht vergessen.
Und vergib uns unsere Schuld, wie auch wir vergeben unseren Schuldigern
Unsere Darstellung des Verses ist wie ein Kreislauf: streiten sich Leute, wie es im linken unteren Teil der Box zu sehen ist, nimmt Gott die Sünde auf und wandelt sie in unserem Unterbewusstsein in Liebe um, was man in der oberen Innenseite der Box erkennen kann. Diese schenken wir uns dann gegenseitig, so wie man im rechten Teil der Box sieht, wodurch dann wieder Versöhnung auf der Erde entsteht.
Und führe uns nicht in Versuchung
Die rote Hand stellt unser Handeln dar. Wir streben nach Geld, Anerkennung und Macht. So sind wir oft in Versuchung, zu betrügen, zu klauen oder Gewalt auszuüben, weil es oftmals als einfacherer oder bequemerer Weg erscheint. Die weiße Hand stellt Gott dar, der uns davor bewahren soll, in Versuchung zu kommen, so etwas zu tun.
Sondern erlöse uns von dem Bösen
In unserer Darstellung stellen der Panzer und die Soldaten das Böse dar. Gott hält seine Hand über die friedlichen Demonstranten und das soll die Unterstützung von Gott für das Gute und Gewaltfreie darstellen. Das wünschen wir z.B. der Bevölkerung in Syrien und in anderen Ländern, in denen (noch) Krieg und Unterdrückung herrscht.