Unterrichtseinblicke
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Ei, Ei, Ei!

Nicht nur an Ostern, sondern auch jetzt vor Weihnachten landet es oft sonntags auf dem Frühstückstisch. Ob gekocht, gebraten, gerührt oder im Kuchen, das Ei wird meist direkt verspeist, da war sich die Klasse 5c einig. Doch was wissen wir eigentlich darüber?
Aus dem Ei schlüpft das Küken, so viel ist klar. Aber wie entwickelt sich das Ei im Huhn? Und wie ist das Ei ausgestattet, damit sich das Küken darin entwickeln kann?
Um diese Fragen zu klären, brauchte es 25 motivierte Kinder der 5c, 12 Eier (aus Freilandhaltung, denn mit der Hühnerhaltung kennen wir uns auch schon aus), einige Versuchsmaterialien und genügend Papiertücher, falls es doch mal eine Schweinerei – oder eher Hühnerei? – geben sollte.
Fleißig wurden Alufolien-Nester gebaut, damit das Versuchsobjekt auch nicht mehr „flüchten“ konnte.  Dann ging es los! Während einige Gruppen noch Hilfe beim Anpicken des Eies benötigten (Gar nicht so einfach, ohne es zu zerquetschen!), hatten andere schnell ein Sichtfenster in die Eierschale gemeißelt und konnten das Innere genau betrachten. Zeichnungen wurden angefertigt und Beobachtungen zu kleinen Versuchen notiert. Ein Küken kam aber nicht zum Vorschein – klar, denn es waren ja auch unbefruchtete Eier! Viele entdeckten aber den winzigen Keimfleck, aus dem sich beim befruchteten Ei das Küken entwickelt.
A. Wolf