Das Stück des Schauspielers und Bühnenautors Lutz Hübner zeigt den ZuschauerInnen die Probenbühne, wo sich die Rituale der Einstudierung abspielen. Dabei handelt es sich um einen höchst spannungsgeladenen, exzessiven und immer wieder tragikomischen Prozess, in dem Regie und Schauspielkunst aufeinander treffen.
Nach einem Ausflug ins Stimmungsvoll-Poetische im Jahre 2007 stand dem Ensemble 2008 der Sinn nach echten Theatertexten, möglichst aus dem Bereich des komischen Genres. Man hatte Lust, sich einfach der Spielfreude hinzugeben, das heißt, mal so richtig die Rampensau rauszulassen. „Mr. Pilks Irrenhaus“ kam der Gruppe da gerade recht.
Nachdem sich die Theaterwerkstatt in ihren beiden letzten Projekten jeweils mit einem Dichter, Schiller und Tucholsky, auseinander gesetzt hat, soll diesmal ein Thema das Programm bestimmen: die Nacht. Ein überaus facettenreiches Thema, zu dem Autoren aller Epochen der Literaturgeschichte vielerlei eingefallen ist.
Ein Abend mit Kurt Tucholsky - Anders als bei den gängigen Tucholsky-Abenden in den Stadttheatern und auf den Kleinkunstbühnen, wo meist ein Schauspieler die Texte rezitiert, hat die Theaterwerkstatt zum einen bevorzugt Sketche für mehrere Rollen ausgewählt, zum anderen aber auch die Gedichte und Prosatexte als Inszenierungen für mehrere Sprecher eingerichtet.