Robotik-AG
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Die WRO 2017 in Duisburg – und das CFvW-Gymnasium mittendrin

Die World Robot Olympiad (WRO) ist ein internationaler Roboterwettbewerb, um Kinder und Jugendliche für Naturwissenschaft und Technik zu begeistern. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer arbeiten in 2er oder 3er Teams gemeinsam mit einem Coach an jährlich neuen Aufgaben.

Bei den Wettbewerben bauen die Teams vor allem Roboter mit dem LEGO MINDSTORMS System, aber auch andere Modelle mit externen Computerbausteinen.
In diesem Jahr fand der Regionalentscheid am Samstag, den 07.05. in Duisburg statt und das CFvW-Gymnasium war das erste Mal mit dabei.
 

Zwei Schülerteams der Robotik-AG nahmen in den Kategorien 8-12 Jahre (Jan Pocha, Leo Schreiber und Konstantin Sivevski, jeweils Klasse 6e) und 13-15 Jahre (Claus Köster und Sven Simon, jeweils Klasse 9c) teil. Betreut wurde die AG von Frau Kuhlmann und Herrn Enkirch. Als Unterstützung begleitete uns darüber hinaus Felix Müller (Klasse 9c).

In diesem Jahr setzten sich die Schüler damit auseinander, einen Roboter-Prototyp für den Tier- und Umweltschutz in Costa Rica zu entwickeln.

Enk

Line Follower, Farbsortierer, Znap, Treppensteiger ...

...sind nur einige Roboter, die man mit Lego Mindstorms EV3 Robotern, deren Ultraschallsensoren, Tastern, Farbsensoren, und einer Menge Legobauteilen bauen kann. Und die auch in der neuen Lego-Roboter AG am Carl Friedrich von Weizsäcker-Gymnasium realisiert werden.

Diese AG gibt es dank der finanziellen Förderung von SAP, einer engagierten Schulpflegschaft und der Unterstützung des Fördervereins seit Februar. Definitiv kann man sagen: Alle Beteiligten haben eine Menge Spaß. Gestartet wurde mit einfachen Bewegungen, wie Rechtecke und Winkel präzise abfahren, der ersten Erkenntnis, dass Roboter stur ihr Programm abspielen, ob es das gewollte Programm ist oder nicht. Nachdem auch Abstands- und Farbsensor getestet waren, wurden die ersten schwierigeren Projekte gestartet. Der Farbsortierer, Znap oder eben der Hund.

Bei allen ist es gleich: erst mechanisches (analoges) Bauen mit Legosteinen, anschließend folgt die digitale Programmierung auf grafischer Basis, Programm auf den Roboter übertragen, testen und bearbeiten. Klingt kompliziert, macht aber eine Menge Spaß. Besonders wenn der Roboterhund erstmal sein Bein hebt, der Farbsortierer endlich grün und blau unterscheidet, die Zahnräder fixiert sind und die Bewegungen mit Geräuschen untermalt werden. Geschmäcker und Kreativität sind unterschiedlich, aber das große Ziel an einem Wettbewerb teilzunehmen kommt näher.