freestyle-physics Wettbewerb
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freestyle – physics, was ist das?

„Freestyle-physics ist ein jährlich stattfindender Schülerwettbewerb, bei dem Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufen 5 bis 13 drei Monate Zeit haben, anspruchsvolle Aufgaben mit physikalischem Hintergrund zu bearbeiten“.

Im Frühjahr jeden Jahres werden von der Universität Duisburg- Essen die verschiedenen Aufgabenstellungen und die Präsentationstermine bekannt gegeben.
Zum Beispiel gab es eine Aufgabenstellung namens Kettenreaktion, deren Aufgabenstellung lautete: „Eine Kettenreaktion entwerfen und bauen, die aus phantasievollen Kombinationen möglichst vieler sich nacheinender auslösender physikalischer Effekte besteht.“ Hierbei musste die gesamte Anordnung auf 1m2  Grundfläche untergebracht werden.

Die Jury aus Professoren, Doktoranden und weiteren Mitarbeitern des Fachbereichs Physik bewertete anschließend unter folgende Kriterien: Anzahl der unterschiedlichen Reaktionen, technische/physikalische Raffinesse und Originalität. 

Während die Jury sich berät, wird den Teilnehmern ein attraktives Rahmenprogramm geboten, welches Vorträge, Praktika, Laborführungen und  physikalische Showeinlagen (bspw. der Auftritt der „Physikanten“) enthält.

Freestyle Physics 2017

Inzwischen ist es eine Tradition, dass das Carl Friedrich von Weizsäcker-Gymnasium am freestyle-physics-Wettbewerb vertreten ist. In diesem Jahr sind insgesamt 39 Schülerinnen und Schüler mit Wettbewerbsbeiträgen an die Universität Duisburg-Essen gefahren.

An vier Wettbewerbstagen haben wir mit vier Gegenwindfahrzeugen, einer Rennbürste, sechs Wagen für den Crashtest und acht Wasserraketen teilgenommen. Einige Beiträge haben sehr ungewöhnliche Lösungen der einzelnen Aufgaben vorgestellt, die bei den Juroren für Aufmerksamkeit gesorgt haben. Um die Wartezeit bis zum Wettbewerb zu überbrücken,

waren vor dem Zelt Experimente für die Teilnehmer aufgebaut. Ein Parcour mit einem Gebläse war dabei, genauso wie die Erzeugung von Rauchringen. Es konnte eine Leonardo-Brücke aufgebaut werden. Besondere Aufmerksamkeit bekam aber das sehr schmackhafte Stickstoffeis, dass bei den sommerlichen Temperaturen sehr beliebt war. Aber auch die Station Oobleck war beliebt. Mit dieser nicht-newtonschen Flüssigkeit kann man erstaunliche Dinge erleben, da die Flüssigkeit hart wird, wenn man Druck auf diese Substanz ausübt.

Während ein Teil der Schüler einer Jury den Wettbewerbsbeitrag vorstellte, konnten interessierte Teams das spannende Begleitprogramm der Universität besuchen. Neben Laborbesichtigungen zur Planetenentstehung, Experimente zum Kristallwachstum, ein Besuch des EVIONIK-Schülerlabors war das Praktikum zur Holographie der Renner.

Zum Abschluss des Tages folgte vor der Prämierung der Sieger eine Tombola, bei der Frau Sock für die Robotik AG einen Roboter gewonnen hat.
Alle Teilnehmer hatten viel Spaß und haben einen unvergesslichen Tag verlebt. Wir danken dem freestyle-physics-Team für die Organisation! Auch im nächsten Jahr werden wir auf jeden Fall wiederkommen.

Freestyle Physics 2016

Auch in diesem Jahr war das Carl Friedrich von Weizsäcker-Gymnasium wieder beim freestyle-physics-Wettbewerb vertreten.
Die Universität Duisburg-Essen stellte die Schülerinnen und Schüler mit den Aufgaben Freistoßautomat, Windmühle, Klapppapierbrücke, Crashtest und traditionell der Wasserrakete und der Kettenreaktion wieder vor große aber auch spannende Herausforderungen. Da die Schüler des C. F. v. Weizsäcker-Gymnasiums sehr vielseitig sind, gingen wir bei fast allen Aufgaben an den Start, lediglich zu der Windmühle gab es keinen Beitrag.

Jedes teilnehmende Team stellte seinen Beitrag der Jury vor. Der Freistoßautomat schoss dabei genauso wie die Nationalmannschaft zwar auch mal vorbei, am Ende landeten aber immerhin drei Bälle im Tor. Die Klapppapierbrücke konnte nach kleinen Startschwierigkeiten erfolgreich vor Ort aufgebaut werden und Crashtestautos behielten bis zu 120 g Wasser im Tank. Aber auch die Wasserrakete konnte erfolgreich starten und die Kettenreaktion überzeugte mit vielen Reaktionen rund um eine Geburtstagsparty.
Natürlich ging es nicht nur um die Aufgaben, auch ein spannendes Programm der Universität lockte wieder viele interessierte Schülerinnen und Schüler an. So hörten wir unter anderem Vorträge von Prof. Dr. Metin Tolan zur Physik rund um Star Trek, Physik auf YouTube und zur Astrophysik. Aber auch Laborbesichtigungen zur Planetenentstehung und Experimente zum Kristallwachstum waren möglich. Währenddessen konnten wir sogar zum Observatorium gehen, bei schlechtem Wetter zwar nicht die Sonne, aber immerhin einen großartigen Blick über die Dächer von Duisburg genießen.

Gekrönt wurden die Tage jeweils mit einer tollen Show der Physikanten und natürlich damit, dass Felix ein Teleskop mit nach Hause nehmen konnte.
Es waren wieder ein paar unvergessliche Tage. Deshalb sagen wir gemeinsam von hier nochmals vielen Dank an das freestyle-physics-Team! Wir werden im nächsten Jahr auf jeden Fall wiederkommen.

Freestyle Physics 2015

Vom 16.6. bis 18.6. fand wieder der freestyle-physics-Wettbewerb der Universität Duisburg-Essen statt. In diesem Jahr beteiligten sich über 60 engagierte Schülerinnen und Schüler des Carl Friedrich von Weizsäcker-Gymnasiums an verschiedensten Aufgaben.

Insgesamt 24 Teams traten in allen Disziplinen von „Ahornsamenfallschirm“ über „Schaschlikkran“ und „Tauchboot“ bis zur traditionellen Wasserrakete an. Max Pocher (6c) konnte dabei in der Kategorie „Ahornsamen“ den Sonderpreis für die kreativste Lösung für sich entscheiden.

Ein freudiges Wiedersehen feierte ein Team aus der 8e: Die Wasserrakete, die bei der letztjährigen Teilnahme noch eine Bruchlandung in einem Baum hinlegte, konnte nach einem Jahr Winterschlaf erfolgreich geborgen werden – Philae lässt grüßen!

A. Kuhlmann

Freestyle Physics Bericht 2012

Der Tradition der letzten Jahre folgend entsandte die Physik-AG des Carl Friedrich von Weizsäcker-Gymnasiums unter der Leitung von Therese Schnitzler und Antje Kuhlmann auch im Jahr 2012 wieder engagierte Schülerinnen und Schüler zum freestyle-physics Wettbewerb nach Duisburg. Präsentiert wurden in diesem Jahr Beiträge zu den Aufgaben "Papierbrücke", "Kettenreaktion" und "Wasserrakete".


Beim Projekt "Papierbrücke" war es Aufgabe, aus möglichst wenig Papier, Klebstoff und Faden eine Brücke zu konstruieren, die ein Gewicht von 700 Gramm tragen und dabei eine Breite von einem Meter überspannen musste. Begeistern konnten hier mit einem besonders filigranen und handwerklich gelungenen Beitrag Anna Schoute (6A), Sembnem Ersoy (6A) und Merve Arik (8A).


Bei der "Wasserrakete" galt es, eine mit Druckluft und Wasser betankte Rakete möglichst lange fliegen zu lassen. Hier gingen gleich zwei Teams der Physik-AG an den Start. Zum einen Tim Grefges und Jannis Büscher aus der 6B, zum anderen Alexander Klee und Alexander Hansen aus der 6D.


Einen besonderen Erfolg konnte in diesem Jahr das Team von Leon Reucher, Benedikt Roth und Felix Zerres aus der Jahrgangsstufe sechs verbuchen. Ihr Kettenreaktionstisch wurde von der Jury unter allen Teilnehmern mit dem Sonderpreis für die längste unterbrechungsfreie Reaktion ausgezeichnet. Leon, Benedikt und Felix durften sich bei der feierlichen Preisverleihung über einen 100-Euro-Warengutschein freuen.

Antje Kuhlmann und Therese Schnitzler