Biologieunterricht im Wald
Als Abschlussveranstaltung zur Unterrichtsreihe „Wald“ sind die Biologielehrerin Vanessa Koelbel und Klaus Mönch vom Ratinger Umweltamt mit ihren Schülerinnen und Schülern im Junkernbusch auf dem Stinkesberg und im Poensgenpark unterwegs.
Am Waldrand lassen sich die einzelnen Stockwerke des Waldes – Moos-, Kraut-, Strauch- und Baumschicht – gut ausmachen. Ebenso werden die Folgen fehlender Stockwerke erläutert.
Die Schüler sind gründlich vorbereitet und halten interessante Kurzreferate - z.B. „Waldschadensbericht, Schadbilder, Schadstoffstufen und Ursachen des Waldsterbens“- oder führen kleinere Experimente durch zur Speicherfähigkeit und Versickerung von Niederschlägen unterschiedlicher Böden.
Die nächste Station ist der Stinkesberg (mundartlich: Steinchenberg). Mit 95 m ist er die zweithöchste Erhebung im Ratinger Wald. Das Sturmtief „Kyrill“ hatte im Januar 2007 zu einem Kahlschlag geführt. Anschaulich lassen sich die Folgen des Windwurfes am Stinkesberg ablesen.
Mittlerweile hat die Sukzession von der Fläche Besitz ergriffen; Birken- und Buchenschösslinge sind aufgelaufen. Überhaupt kann eine Nutzungsänderung auch eine Chance für die Natur bedeuten.
Klaus Mönch
Biologieexkursion zum Stinkesberg
Im Rahmen unseres Biologieunterrichts haben wir eine Exkursion zum Stinkesberg gemacht. Begleitet wurden wir von Frau Koelbel und Herrn Mönch von der Stadt Ratingen. Der Stinkesberg war unser Ziel, er markiert den höchsten Punkt in Ratingen (95m über NN).
Von der zweiten bis nach der sechsten Stunde waren wir im Freien, haben Referate von Mitschülern angehört oder Experimente durchgeführt. Herr Mönch erklärte uns Einiges über die unterschiedlichen Lebensräume von einheimischen Tieren und Pflanzen. Zwischendurch sah man die Klassenmitglieder in ihren vorher eingeteilten Gruppen umherlaufen, Experimente durchführen, diese beobachten und die Ergebnisse protokollieren.
Es war verblüffend, wie viele unterschiedliche Dinge wir auf dem Weg von der Schule durch den Wald am Cromfortpark bis zum Stinkesberg beobachten konnten und wie verschieden die Experimente an immer anderen Orten ausfielen.
Juliane Kubitza