Düsseldorfer Kinder und Jugendliche im Nationalsozialismus

Im Rahmen der Unterrichtreihe „Erziehung im Nationalsozialismus“ haben der Q2 Grund- und Leistungskurs Pädagogik von Frau Feldkamp-Bilgeri und Frau Kracht am 2.11.18 die Dauerausstellung „Düsseldorfer Kinder und Jugendliche im Nationalsozialismus“ der Mahn- und Gedenkstätte Düsseldorf besucht und dort an einem Workshop über Kindheit und Jugend in Düsseldorf während des Nationalsozialismus teilgenommen. Im Mittelpunkt des Workshops standen die Erfahrungen und Lebenswege von jungen Menschen. Die von den Schülerinnen und Schülern zu erarbeitenden Biografien aus den Jahren 1933 bis 1945 erzählen von Mut und Hoffnung, von Angst und Verzweiflung, Anpassung und Gewalt, von Glaube und Verrat. In den Kleingruppen bearbeiteten die Schülerinnen und Schüler die Frage nach den Handlungsmöglichkeiten, die Kinder und Heranwachsende im Alltag hatten – auch während der NS – Diktatur. Was hat ihre Entscheidungen beeinflusst, welche Prägungen durch das Elternhaus, die Schule oder die Freunde finden sich in Biografien? Bei der abschließenden Erstellung eines gemeinsamen Zeitstrahls konnten die Schülerinnen und Schüler ihre Ergebnisse präsentieren und sich darüber gemeinsam mit den beiden Museumspädagoginnen austauschen.

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