Spannender Biologieunterricht in der Natur
Bei strahlendem Sonnenschein besuchen im Frühjahr 26 Schüler und Schülerinnen mit ihrer Biologielehrerin Vanessa Koelbel und Klaus Mönch, zuständig für die Umweltpädagogik im Ratinger Umweltamt, den Poensgenpark in Ratingen.
Auf dem Stundenplan steht das Thema „Blütenpflanzen“.
Viele Frühjahrsblüher, wie Buschwindröschen, Scharbockskraut, Schlüsselblume, Lerchensporn und Tulpe stehen in Vollblüte. Beim Maiglöckchen, Butterblume und Aronstab wird es noch ca. 2 Wochen dauern, bis auch sie aufgehen.
Viele Frühjahrsblüher besitzen eine einfache und offene Blüte; wichtig für die Windbestäubung, da es im zeitigen Frühjahr noch nicht ausreichend Insekten gibt.
Deutlich erkennbar der unterständige Fruchtknoten mit befruchteten Samen (weiße Kugeln im grünen Fruchtknoten).
Die Blütenkrone hat sich aus zusammengewachsenen Staubfäden entwickelt und ihre Staubbeutel zurückgebildet.
Die frühe Blütezeit ergibt sich zum Einen aus der Notwendigkeit zwischen Winterkälte und Trockenzeit im Sommer zur Frucht- oder Samenbildung zu kommen, zum Anderen aus der für die Photosynthese benötigten Lichtmenge, die vor dem Laubaustrieb der Bäume und Sträucher höher ist.
Da im zeitigen Frühjahr die Photosyntheseleistung nicht ausreicht, um genügend Energie für die Ausbildung von Blütentrieben zu bilden, besitzen alle Frühjahrsblüher ein Speicherorgan. In Schalenzwiebeln (Tulpe), Schuppenzwiebeln (Lilie), Erdsprosse (Buschwindröschen), Wurzelknollen (Scharbockskraut), Rüben (Möhre) oder Sprossknollen (Krokus) befinden sich Speicherstoffe wie Stärke und Mineralstoffe.
Und auch gegen Frost können sich Pflanzen schützen. Bei Buschwindröschen und Scharbockskraut wächst die Außenseite der Blüte schneller als die Innenseite. Bei Kälte und Wind schließen sie einfach ihre Blüte. Einen besonders effektiven Frostschutz besitzen Schneeglöckchen: sie haben in ihren Zellen Salze eingelagert.
Die Speicherorgane sind bei vielen Tieren als Futter geschätzt. Doch auch hier schützen sich die Pflanzen. Sei es durch eingelagerte Bitter- oder Giftstoffe oder, dass sie ätherische Gerüche verströmen.
Mit dem Laubaustrieb der Bäume und Sträucher endet ihre Blütezeit.
Klaus Mönch
Biologieexkursion
Im Frühjahr führten wir eine Biologieexkursion zum Thema Blütenpflanzen durch. Mit dabei war unsere Biologielehrerin Frau Koelbel und Herr Mönch. Los ging es um 9.50 Uhr vor dem CFvW-Gymnasium. Zusammen sind wir in den Poensgenspark gegangen. Zuerst haben wir einen Aronstab angeguckt und dann sind wir weiter zum Baumgeist gegangen. Herr Mönch hat uns danach etwas über die Narzisse erzählt. Dann sind wir zu einem großen Baum gegangen, dem Mammutbaum, er hat eine weiche Rinde und speichert Wasser, so überlebt er Waldbrände und er kann sehr alt werden. Als wir dann alle etwas erschöpft waren, haben wir eine Pause gemacht. Nach der Pause haben wir uns auf den Weg zurück zum CFvW Gymnasium gemacht.
Wir alle fanden die Exkursion sehr interessant und es hat uns viel Spaß gemacht. Außerdem danken wir Herrn Mönch, dass er uns so viel erklärt hat.
Lisa von der Forst
Biologie ganz praktisch - auf Exkursion
Mit unserer Biologielehrerin Frau Koelbel sind wir auf eine Exkursion in den Poensgenspark gegangen. Herr Mönch vom Grünflächenamt der Stadt Ratingen begleitete die Exkursion. Um kurz vor 10.00 Uhr ging es los. Passend zu unserem Unterrichtsthema „Blütenpflanzen“ erklärte uns Herr Mönch verschiedene Blütenpflanzen, die zur Zeit im Park blühten und überall zu sehen waren. So schauten wir unter anderem Narzissen und Tulpen an.
Nach einer aktiven Pause mit Klettern und Toben gingen wir noch ein kleines Stück durch den Park und gegen 12.45 Uhr machten wir uns auf den Weg zurück zur Schule. Obwohl für diesen Tag Regenschauer angesagt waren hatten wir gutes Wetter.
Mit hat es sehr gut gefallen!
Andrea Thiele