DNA Extraktion
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DNA Extraktion aus Tomaten

Hätte man am an einem Nachmittag einen Blick in den Biologieraum 269 geworfen, hätte man dort drei Schülerinnen, Isabell Büttner, Mareike von Beschwitz und Birgit Seidel, des Biologiegrundkurses aus der Jahrgangsstufe 12 und ihre Biologielehrerin Vanessa Koelbel gesehen.
 
Nur drei Schülerinnen mit einer Lehrerin und das Ganze nachmittags? Die mussten wohl nachsitzen, könne man vermuten.

Aber weit gefehlt. Es handelte sich um die freiwillige und eigenständige Durchführung eines Versuchs, für den der enge Biologie-Lehrplan im Unterricht leider keine Zeit gelassen hatte.

Im Rahmen des Halbjahresthemas 12.2 „Genetik“ war der Aufbau der DNS (Desoxyribonukleinsäure) im Unterricht bereits erarbeitet und am Modell verdeutlicht worden. Aber eben nur theoretisch...

Und diese drei Schülerinnen wollten ganz genau wissen: Wie sieht „echte/reale“ DNS aus?

Um das rauszufinden, wurde der Versuch besprochen, eine Termin vereinbart, die Materialien besorgt und los ging es.

 

 

Für die Materialbesorgung genügte ein Gang zum Supermarkt (Tomaten, Brennspiritus...), einige wenige Materialien (Reagenzgläser u.ä.) wurden noch aus der Biologiesammlung beigesteuert und nach fast zwei Stunden harter, lustiger (und leckerer ;-) Arbeit konnten die Schülerinnen ihre Tomaten-DNS mit einem Glasstab aus dem Reagenzglas holen und betrachten.

 


Zugegebenermaßen, sie sieht nicht sehr spektakulär aus: durchsichtig und  leicht schaumig. Dennoch, von Enttäuschung keine Spur, sondern echter Forscherdrang und eine Menge Spaß, traten an einem schönen und lehrreichen Nachmittag zu Tage.


Um die anderen Schüler/innen des Kurses ebenfalls an dem Versuch teilhaben zu lassen, wurde der Versuch von Birgit, Mareike und Isabell, anhand einer Powerpointpräsentation für den Unterricht  aufbereitet und dort vorgestellt.

Vanessa Koelbel