Der Name Carl Friedrich von Weizsäcker bedeutet eine große Herausforderung für unsere gesamte Schulgemeinschaft: für Lehrer, Schüler und Eltern.
Es gilt, Anderssein - sei es durch Hautfarbe, Religionszughörigkeit, gesellschaftlichen Rang oder politische Ansichten - nicht nur zu akzeptieren, sondern zu versuchen, Unterschiede zu verstehen, Kontakte zu knüpfen und in fruchtbaren Dialog miteinander zu treten.
Als Europäer sollten wir auf allen Ebenen die geistige Auseinandersetzung anstreben und dabei lernen, die körperliche zu meiden.
Carl Friedrich von Weizsäcker ist ein Vorbild dafür, unser mit Geduld und Fleiß erworbenes Wissen so zu verwenden, dass wir den Problemen dieser Zeit begegnen und sie von allen Seiten beleuchten und hinterfragen können und fordert uns dadurch zu stetem Lernen auf. Dabei müssen wir uns um kompetente Partner und Diskussionen bemühen und Vernetzungen beachten.
Erziehung und Bildung zu Frieden und Toleranz ist eines unserer wesentlichen Ziele. Mit dem Beginn des neuen Jahrtausends stehen wir unter anderem mit dem Fortschritt der Gentechnologie vor Herausforderungen, die in ihren Dimensionen noch nicht überschaubar sind. Es gilt, einen ethischen Kodex zu entwickeln, der uns befähigt, dieser Verantwortung gerecht zu werden. Werk und Person Carl Friedrich von Weizsäckers verkörpern diesen Anspruch in besonderer Weise und ermutigen uns, gemeinsam und in Zusammenarbeit mit anderen danach zu streben, uns und unseren Kindern eine menschenwürdige Zukunft zu gestalten.