Die AG "Jugend forscht" spricht SchülerInnen der Jahrgangsstufen 7 - 13 an. Gemeinsam wird überlegt, welches interessante Thema bearbeitet werden kann. Mit viel Spaß und Neugier wird dann experimentiert, untersucht, probiert und herausgefunden. Im letzten Jahr wurde an zwei Projekten gearbeitet, die wir hier kurz vorstellen möchten:

Stichwort Fernsehkonsum:
Wer zuviel fernsieht, kriegt viereckige Augen. Im Ernst: Hat der Fernsehkonsum Auswirkungen auf Schulleistungen und Alltagsverhalten? Der Klärung dieses Sachverhalts hat sich Corinna Keup verschrieben.
Corinna arbeitet an einem Projekt, das sich mit dem Fernsehkonsum und dessen Auswirkungen bei den Schülern beschäftigt. Sie hat einen Fragebogen ausgearbeitet und diesen in den Klassen 5 und 8 ausfüllen lassen. Die Auswertung der Fragebogen ergab, dass die Schüler, die viel fernsehen auch mehr Computer spielen als die Wenigseher. Ein Ergebnis, das nicht überrascht. Interessant und unerwartet sind jedoch folgende Ergebnisse: die Eltern der SchülerInnen der Klassen 5 achten mehr auf den Fernsehkonsum Ihrer Söhne als auf den ihrer Töchter. In den Klassen 8 ist das Ergebnis umgekehrt. Da werden die Mädchen stärker beaufsichtigt. Corinna hat ihre Ergebnisse mit denen aus dem Buch von Prof. Dr. Michael Myrtek von der Albert-Ludwigs-Universität in Freiburg verglichen. Prof. Myrtek hat sie dabei sehr unterstützt. Corinna nimmt mit ihrem Projekt im Februar 2005 am Wettbewerb "Jugend forscht", der jedes Jahr in Deutschland stattfindet, teil.

No Po is perfect! Ist es aber das Toilettenpapier?
....oder hat die samtweiche Ware selber eine Kehrseite, nämlich zellschädliche Inhaltsstoffe ? Dies wollen Christian Keup, Michael Mainka und Nikolas Riedel (7. Klasse) herausfinden, indem sie mit dem Hefetoximeter diverse Marken untersuchen. Abgewogene Papiermengen werden mit dem Pürierstab zerkleinert und mit einer Hefeaufschwemmung samt Nährlösung versetzt. Das bei der Gärung entstehende Kohlenstoffdioxid marschiert als Gasblase dann durch ein Plastikröhrchen auf einem selbst gezimmerten skalierten Brett. Geschwindigkeit und Laufweite werden ermittelt und als Maß für die Beeinträchtigung des Zellstoffwechsels genommen- die Hefezellen dienen eben als Modellorganismus. Schließlich wird Klopapier ja in einem sensiblen Hautbereich eingesetzt.
Eine große Unterstützung bestand darin, dass Christian seinem Vater - tätig in der chemischen Industrie - einige Gerätschaften abluchsen konnte.
Wir wollen doch mal sehen, meinen die Jungforscher, ob das Versprechen "Zartes braucht Zartes" auch von allen Sorten gehalten werden kann. Also: wer gewinnt? Die vierlagige "Edelsorte" oder "Hausmeistergrau einfach"? Wir werden berichten ....... Christian, Michael und Nikolas werden ebenfalls am Wettbewerb "Jugend forscht" im Februar 2005 teilnehmen.
Das Team "Zartes braucht Zartes" bei seiner Arbeit